
Noch ein Mehrheitenspiel von Wolfgang Kramer und Michael Kiesling! Diesmal wurde der Mechanismus irgendwie umständlich mit einem völlig abstrakten Ressourcensammeln verknüpft. Das funktioniert zwar, fesselt aber nicht. Irgendwie ringen alle mit ihren Limitationen an Ressourcen, was die interaktive Dynamik bremst und dadurch in eine gewisse Vorhersehbarkeit überführt. Da ist bei El Grande, Tikal und Asara deutlich mehr los. Gelungen ist allerdings die künstlerische Umsetzung. Obwohl man bei der Mechanik zu spüren vermeint, dass sie in Tabellenform entwickelt wurde, präsentiert sich das Spiel in einem ansprechenden Rund mit französischen Flair.
Bewertung: Naja!









